Értesitö 1948-1955

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Pentei Edith visszaemlékzései 1944-1946
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Háború, háború vége, megszállás, kitelepítés. Visszaemlékezéseim 1944/1946-ra. Máté (Math) Pentei (Pfendtner) Edith (1925-2010)


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Das Budakesser Friedhofskreuz

Eine vor 50 Jahren aus budakeszi ausgewiesene Oma wollte ihre 8 und 10 Jahre alten Enkelinnen den Ort ihrer Kindheit zeigen. Nach einer 1000 km langen Autoreise kamen wir in Budakeszi an, eine für die Kinder völlig andere

Pfendtner (Pentei) ház és a pékség
fotó: Albrecht Klári
aufregende Welt.

Alte Freunde nahmen uns liebevoll auf. Oma zeigte den Kindern ihr einstiges Elternhaus und sie gingen auf der Haputstraße weiter bis zur Kirche. Erstaunt fragten die Kinder "So weit bist Du gegangen bis zur Kirche?" Gab es keine Straßenbahn oder sonstiges Verkehrsmittel?" Von der Kirche Fortsetzung des Spaziergangs bis zur Klosterschule. Hier ist Oma in die Schule gegangen. Anschließend gingen wir zum Friedhof.

Budakeszi temetö, részlet
fotó: Albrecht Klári

Oma stellte erstaunt fest, dass dieser Ort besonders anziehend für die Kinder war. Wir besuchten die Gräber von Omas Mutter und Großeltern, sogar Urgroßeltern. In der Vorstellung der Kinder war es verwunderlich, dass es Urgroßeltern gab, ob das nicht vor einigen 100 Jahren war? Dann die Frage "Oma, dürfen wir uns nicht allein hier umschauen?" Besondere Anziehungskraft übte ein alter Teil des Friedhofs gleich neben dem Eingang aus. Hier standen sehr alte Bäume, es gab umgefallene alte Grabsteine und die Natur wucherte liebevoll darüber hin.

idegenben nyugvó..
fotó: Albrecht Klári

Die Kinder entdeckten, dass sich hier der ehemalige Kinderfriedhof befand. Nachdenklich lesen sie auf einigen Grabsteinen, dass Kinder in ihrem jungen Alter gestorben sind. Warum? Sie liefen zu Oma, die gerade in Gedanken versunken von den Gräbern einstiger Verwandten oder Freunde stand. Sie musste gleich Antwort geben. Sie erzählte von früheren Zeiten, wo Diphterie, Ruhr und dergleichen Menschen im Kindesalter dahinrafften. Die Ärzte hatten damals noch keine Antibiotika wie heute. Weiter erzählte sie von Kinderbeerdigungen, wo der kleine weiße Sarg vorgetragen wurde und die Mädchen der Verwanten und Nachbarn mit Kränzchen im Haar ihn begleiteten.

Die Kinder setzten danach neugierig ihre Entdeckungsreise in die Vergangenheit fort. Nach einer Weile kamen sie aufgeregt zurück und berichteten von ihren neuesten Entdeckung. "Oma, Oma, da steht ein altes Kreuz mit einer Tafel. Es steht darauf geschrieben, dass sie hier Euch nicht vergessen haben, die damals fort mussten. Komm Oma, komm schnell, das musst Du sehen". Die Oma stand gerührt vor unserem alten Friedhofskreuz und las den Text:

Wir gedenken unserer Budakesser Verwandten und Bekannten, die in fremden Boden ruhen in der Welt.

Sie, die bis jetzt innerlich versteinert vor den Gräbern ihrer Lieben stand und an die längst vergangenen Zeiten dachte, konnte hier endlich weinen.

 

Edith Mate Pentei (1996)

 


  Azóta dr. Máté (Math) István és Pentei (Pfendtner) Edith - a fenti cikkek irója is - idegen földben nyugszanak; Offenburgban (Baden-Württemberg tartomány). Lányaik egyedi módon tüntették fel a sirkövön szüleik szeretett szülöhelyének nevét.

fotó: Albrecht Klári

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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© 2014 Georg Albrecht    

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